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2. Treffen der Planungswerkstatt

Planungswerkstatt Begehung 09.04.13
Planungswerkstatt Begehung 09.04.13

Jena Winzerla. Am 9. April fand eine Vor-Ort-Begehung der zu gestaltenden Areale statt. Ich möchte mit Ihnen nochmals kurz die einzelnen Punkte virtuell ablaufen. Insgesamt haben wir uns mit fünf Teilgebieten auseinander gesetzt: der REWE-Vorplatz, die Tunnelzugänge, der Eingangsbereich von der Haltestelle „Damaschkeweg“ ins Wohngebiet (das „Dreieck“), der Parkplatz oberhalb der Haltestelle und wir haben die Wegebeziehungen in das Wohngebiet in den Fokus genommen.

Das Gelände vom REWE-Vorplatz zum Flößerbrunnen wurde von der Gruppe als funktional ausreichend und als nicht erweiterungsbedürftig angesehen. Wünschenswert wären hier Bäume, die Schatten spenden. Auch wurde das Thema öffentliche Toilette angesprochen. Weiter ging es Richtung Tunnel. Tunnels werden gerade in den Abendstunden als „Angsträume“ empfunden. Deshalb müsste der Tunnel soweit wie möglich einsehbar und nachts gut beleuchtet sein, sodass die „Angst“ den Tunnel zu durchqueren, minimiert wird. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Fachdienst Verkehrsplanung derzeit eine überirdische Lösung, die Straße zu überqueren, prüft. Ob dies ernsthaft in Betracht gezogen werden kann, werden wir im Laufe der Planung erfahren.

Der Tunnel ist vom REWE-Platz nicht einsehbar, weil die Treppenstufen den Blick verwehren. Eine mögliche Maßnahme wäre hier, die Treppe abzuschrägen. Auch wäre es sicher für den Passanten, der aus dem Tunnel kommt, wünschenswerter, nicht von einer massiven Treppenfront empfangen zu werden.

Auf der anderen Seite des Tunnels diskutierten wir mögliche Wegeführungen, die aus dem Tunnel herausführen (könnten) wie nach Burgau oder zum Galaxsea. Während der Begehung des Tunnels sind uns immer wieder Fahrradfahrer entgegen gekommen. Dieses Thema haben wir mehrfach aufgegriffen und es wäre zu klären, wie die Fahrradwege in und aus der Stadt optimal zu gestalten wären. Zurück zur anderen Seite. Dort begutachteten wir als Nächstes das „Dreieck“, die Wegeführung von der Straßenbahnhaltestelle ins Wohnquartier. Architektonisch sollte auch hier einiges optimiert werden. So muss der Weg zur Hugo-Schrade-Straße mit dem Areal des Parkplatzes „mitgedacht“ werden. Von der Haltstelle führen viele Trampelpfade über die Böschung zum Parkplatz. Was allen bei der Begehung des Parkplatzes aufgefallen ist, ist die fehlende Verbindung des Weges, der parallel zu den Gleisen verläuft, und dessen Anbindung an das Wohngebiet. Zum Beispiel wäre hier eine Wegeführung über den Parkplatz möglich, sodass die Fahrradfahrer nicht mit dem Fußgängerstrom am Damaschkeweg „zusammenstoßen“. Eine generelle Aufgabe wird es in den nächsten Planungswerkstätten sein, die Wegebeziehungen neu zu „justieren“.

Am Dienstag, dem 7. Mai findet die nächste Runde statt, in der die Ergebnisse der Begehung vorgestellt und diskutiert werden. Anschließend werden wir uns den Plänen widmen und die verschiedenen und möglichen Wegebeziehungen untersuchen.

Machen Sie mit, bringen Sie ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Wissen, ob als Fußgänger oder Radfahrer ein. Planen Sie mit. Es ist ihr Winzerla!
Wir treffen uns um 17 Uhr in den Projekträumen der Schillerschule (Eingang an der Wasserachse).

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