25 Jahre Bürgerverein Winzerla
Jena Winzerla. Der Bürgerverein Winzerla feiert: Am 19. September sind die Bürgerinnen und Bürger des Wohngebiets eingeladen, ab 10 Uhr in den „Freizeitladen“ zu kommen. Bei einem Glas Sekt wird der 25. Geburtstag des Vereins gefeiert. „Los ging es Mitte der 80er Jahre“, erinnert sich Liselotte Arndt. Die 77-jährige Winzerlaerin war 1984 in die Otto-Schwarz-Straße (heute Anna-Siemsen) gezogen. Wo sich heute das Neubaugebiet erstreckt, sei damals Ackerland gewesen, Ödnis und – wenn es geregnet hatte – eine Matschlandschaft. „Es gab noch keine Straßen, keine Wege, keine Straßenbahn und keine Kaufhalle“, sagt Arndt. Um Abhilfe zu schaffen und wohl auch, um den Behörden etwas Dampf zu machen, gründete Arndt mit weiteren Mitstreitern die Bürgerinitiative Winzerla. Am 13. September 1990 wurde dann der Bürgerverein Winzerla beim Amtsgericht eingetragen. Erster Vorsitzender war Karl-Heinz Gührs. Die Arbeit der Initiative sei recht zäh losgegangen, erinnert sich Liselotte Arndt. Doch im Rückblick kann der heutige Vereinsvorsitzende Wolfgang Zeise eine positive Bilanz ziehen: „Insgesamt neun Mal haben wir ein Herbstfest organisiert, seit 2010 haben wir zudem die Trießnitz unter unsere Fittiche genommen.“ Aktuell kooperiert der Bürgerverein mit dem Berufsschulzentrum Göschwitz. Die Lehrlinge helfen die Bänke im Wohngebiet zu erhalten und haben jüngst eine Orientierungstafel an der Trießnitz aufgestellt, die sie selbst angefertigt hatten. Als neues Projekt sollen die Jugendlichen Hinweistafeln anfertigen, mit denen u. a. die Kinderspielplätze in Winzerla bestückt werden sollen. „Da soll zum Beispiel draufstehen, dass die Spielplätze keine Hundeklos sind“, sagt Wolfgang Zeise.
Aktuell hat der Bürgerverein 15 Mitstreiter, von denen die meisten jenseits der 50 sind. Frisches Blut ist also willkommen – jederzeit!