Gehe zum Inhalt

Ausfahrt Kurt-Weill-Weg wird gemacht!

Jena Winzerla. Kurt-Weill-Weg
Jena Winzerla. Kurt-Weill-Weg

Jena Winzerla. Diese frohe Botschaft will ich Ihnen nicht vorenthalten. Bereits im Sommer letzten Jahres wurde ich daraufhin angesprochen, was mit der Befestigung der Grundstücksausfahrt wird. Bei entsprechender Witterungslage sticht die Matschecke ganz besonders ins Auge.
Im November recherchierten wir den Fall. Letztendlich geht es auch um die Hangbefestigung und den Fußweg an der Oßmaritzer Straße, der durch den ein- und ausfahrenden Verkehr zum Grundstück in Mitleidenschaft gezogen wird. Die erste Anfrage galt wie immer dem Zentralen Ermittlungs- und Vollzugsdienst (ZEVD). Diesem lagen keine aktuellen Daten über die Eigentümer vor, zumal der Weg nicht öffentlich ist, was sehr ungewöhnlich sei, so Jaqueline Franke, Teamleiterin des ZEVD. Der ZEVD hat demzufolge keine Verfügungsgewalt hierüber. Der nächste Anruf erfolgte beim Fachdienst Bauordnung. Dieser erläuterte mir den Sachverhalt, wer zum Beispiel als Eigentümer einen Antrag gestellt und diesen genehmigt bekommen hat. Jedoch konnte mir der Fachdienst auch nicht weiterhelfen, denn die Sachlage muss auf privatrechtlicher Ebene geklärt werden. Die Bauordnung wird in der Regel erst aktiv, wenn eine öffentliche Gefahr besteht oder widerrechtlich etwas gebaut wurde. Zumindest wusste ich jetzt, an wen ich mich wenden muss, um Mehr über den aktuellen Stand zur Befestigung der Ein- und Ausfahrt zu erfahren. Schließlich telefonierte ich mit einem Eigentümer, TW Immobilien, denen ein Teil der Anlage gehört. Dort erfuhr ich von den Verhandlungen mit dem zweiten Eigentümer, den ich dann auch noch anrief. Zum Schluss hatte ich viele Informationen und wusste wenigstens, dass sich die beiden Eigentümer einigen müssen. Und letzte Woche erfuhr ich dann von TW Immobilien, dass sich beide Eigentümer geeinigt haben und der Weg, sobald es die Witterung zulässt, befestigt wird.

zurück zur Übersicht
Logo: Kofinanziert von der Europäischen Union Logo: Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden

ThINKA wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.
Die Arbeit des Stadtteilbüros wird durch Städtebauförderungsmittel unterstützt.