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Besuch aus Chile an der Galileo-Schule

Jena Winzerla. Besuch aus Chile
Jena Winzerla. Besuch aus Chile

Jena Winzerla. Weitgereisten Besuch empfingen die Schüler der Galileo-Gemeinschaftsschule Winzerla in den letzten Tagen. Zu Gast waren sechs Schüler aus dem chilenischen Temuco, die mit Schülern der 6., 7. und 9. Klasse eine Menge unternommen haben. Die Gäste aus Chile waren vom 16. Juni bis zum 6. Juli in Jena. Gemeinsam mit den Winzerlaer Schülern unternahmen sie Ausflüge ins Planetarium, in den Thüringer Landtag nach Erfurt und in die Gedenkstätte Buchenwald. Außerdem gab es täglich einen Deutschkurs. Zu den Höhepunkten zählte zudem ein Besuch am Schott-Bootshaus mit spannenden Wettkämpfen auf der Saale.

„Hauptsächlich studierten die Schüler ein Theaterstück ein, das zum Abschluss des Besuchs aufgeführt wurde“, sagt Fanny Fichtner. Die Lehramtsanwärterin koordinierte den Besuch zwischen der Schule und den Gastfamilien. Bei dem Theaterstück ging es um zwei Völker, die sich bekriegen, weil sie sich nicht kennen. Erst als sie sich kennenlernen, endet die Auseinandersetzung. Gezeigt wurde das Stück am Freitag, 4. Juli. Auf der Bühne standen dabei die Gäste aus Chile, Galileo-Schüler sowie die Kinder der Gastfamilien, die die Gäste aufgenommen hatten.
Die Idee zu dieser interkulturellen Begegnung kam von den Vereinen Eine-Welt-Haus Jena und Iberoamerica. Die Kontakte knüpften Teresa Popp vom Eine-Welt-Haus und Janny Guevara von Iberoamerica. Sie wählten die Galileo-Schule aus, weil interkulturelles Lernen dort auf der Tagesordnung steht: Zahlreiche Migranten-Kinder besuchen die Schule.

Doch wie konnten sich die Jenaer Schüler mit ihren chilenischen Gästen überhaupt verständigen: „Die Jugendlichen kommunizierten vor allem mit Händen und Füßen“, sagt Fanny Fichtner. Das habe hervorragend geklappt. Vielleicht wird es zukünftig sogar weitere Gespräche zwischen den Jugendlichen in Jena und Temuco geben: Wie Fanny Fichtner sagt, werde eine Schulpartnerschaft angestrebt.

Die interkulturelle Begegnung zwischen Jena und Temuco wurde finanziell unterstützt durch den Evangelischen Entwicklungsdienst), das Landes-Aktions-Programm, die Stiftung „Nord-Süd-Brücken“, die eco-Schulstiftung Jena und die Stadt Jena.

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