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Die Bonhoeffergemeinde sitzt nun an der Wasserachse

Bonhoeffergemeinde
Bonhoeffergemeinde

Jena Winzerla. Die Winzerlaer Kirchgemeinde hat ein neues Zuhause gefunden: Direkt an der Wasserachse, in der Anna-Siemsen-Straße 29, lädt ein einstiges Ladengeschäft nun zu Einkehr und Gebet ein. „Wir möchten Menschen zusammenbringen, Freude und Kraft geben“, sagt Pastorin Friederike Costa. Leider sei das aktuell wegen der Omikron-Variante nur eingeschränkt möglich.

Ende September vorigen Jahres musste die Kirchgemeinde das langjährige Domizil in der Anna-Siemsen-Straße 1 verlassen. Die Bonhoeffergemeinde stellte sich der Herausforderung: Standen bislang 400 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, sind es nunmehr nur noch 140. Noch dazu durch diverse Säulen und Versorgungsschächte unterbrochen. Doch Bange machen gilt nicht, das einstige Geschäft wurde umgebaut und in ein Kleinod verwandelt: Die Fliesen wichen einem schallgedämpften Laminatboden, ein Büro für die Pastorin entstand und ein relativ großer Raum für Vorträge, Gottesdienste oder Gebete, geschmückt durch eine Kruzifix-Darstellung aus Taizé. Hinzu kommen noch eine Teeküche und ein Bereich, der mit Mobiliar für die Gemeindearbeit ausgestattet wurde. Christine Karnapp, langjähriges aktives Gemeindeglied, spricht von einer Akzentverschiebung am neuen Standort: „Hier stehen wir für Offenheit, bieten unsere Räume freizügig den Menschen an.“ Friederike Costa nennt ein Beispiel. Neulich hätten neugierige syrische Jungs hereingeschaut und mit denen würde sie gern einmal Mensch-ärgere-dich-nicht spielen. Warum sollte das Gemeindezentrum nicht auch ein Ort der Begegnung für andere Kulturen sein?

Bereits jetzt werden jeden Dienstag und Donnerstag jeweils 18 Uhr Abendandachten angeboten. Wer mag, kann hereinkommen und einen Moment verschnaufen. Das Gemeindezentrum könne eine gute Stube für alle sein, sagt Friederike Costa.

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