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Die Hugo-Schrade-Straße 41 wird Ämtersitz

Jena Winzerla. Gemeinschaftsunterkunft ehemals
Jena Winzerla. Gemeinschaftsunterkunft ehemals

Jena Winzerla. Das Gebäude in der Hugo-Schrade-Straße 41 wurde als Flüchtlingsunterkunft errichtet und diente aber dem Studentenwerk Thüringen zunächst als Studenten-Wohnheim. Inzwischen beherbergt das Haus einige städtische Dienste, so den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), den Integrationsdienst und die Familienberatung. Wie Birgit Auerswald, die Teamleiterin für Flüchtlingsangelegenheiten und Über-gangswohnheime mitteilte, sollen die städtischen Einrichtungen auf Dauer im Hause bleiben. Bisher waren sie im Gebäude der Trießnitz-Schule untergebracht; die Sanierung der Schule machte den Umzug erforderlich.

Aktuell arbeiten 17 Angestellte im Haus, inklusive des Sekretariats. Sie können derzeit wegen der Coronakrise nur telefonisch oder schriftlich erreicht werden, persönliche Besuche sind nur nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Ende Juli sollen noch maximal 36 Flüchtlinge in der Schrade-Straße 41 einziehen, die in sechs Wohneinheiten im Haus untergebracht werden. Wie Birgit Auerswald sagt, waren diese Personen bislang in anderen Wohnungen in der Stadt Jena untergebracht. Als Voraussetzung wird weitgehende Selbstständigkeit genannt, zudem sollen die neuen Bewohner grundlegend in der Lage sein, sich auf Deutsch zu verständigen. Zur Betreuung der Flüchtlinge wird es einen Hausleiter und einen Sozialarbeiter geben.

Aktuell gibt es noch eine Anfrage der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, die gern noch freie Räume im Haus anmieten möchte. Dazu wird mit dem Eigentümer Kommunale Immobilien Jena verhandelt.

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