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Erntedank und Rückblick auf die Gartensaison 2015

Jena Winzerla. Erntedank im Stadtteilgarten Winzerla
Jena Winzerla. Erntedank im Stadtteilgarten Winzerla

Jena Winzerla. Als am 18. Oktober Rauschwaden im Stadtteilgarten aufstiegen, bedeutete dies nichts Schlimmes, sondern den Abschluss der Gartensaison 2015. Die Gartengemeinschaft feierte am Lagerfeuer, bei brennendem Rost und angeheizten Lehmbackofen gemeinsam Erntedank. Die gut 30 Stadtteilgärtner*innen blickten gemeinsam auf das vergangene Gartenjahr. Zum Buffet wurde gut aufgetischt, mit Speisen wie Kürbissuppe, Kürbiskuchen oder Kartoffelsalat, deren Zutaten aus dem Garten kamen. Tags zuvor wurde gemeinsam gegraben, geharkt, geerntet und Komposterde in die Hochbeete aufgefüllt.

Jena Winzerla. Umgraben im Stadtteilgarten Winzerla
Jena Winzerla. Umgraben im Stadtteilgarten Winzerla

Mit diesem Arbeitseinsatz wurde der Garten weitestgehend winterfest gemacht und es bleiben nur ein paar Restarbeiten wie Laub zusammenrechen übrig. Vieles ist dieses Jahr weiter gewachsen. So kamen einige Gärtner neu hinzu, zwei Gewächshäuser, ein neuer Garteneingang und eine Erklärungstafel entstanden. Auch gärtnerische Experimente funktionierten, so dass die ersten zwei Wassermelonen geerntet werden konnten. Die größte Herausforderung in diesem Jahr war jedoch die extreme Sommerhitze. Die allabendlichen Gießaktionen der Gärtner im Juli konnten die Ernte erhalten.

Nach dem Aufbrauchen der Anschubfinanzierung des Stadtteilgartens aus Städtebaufördermitteln, werden die Unkosten vorwiegend für Wasser und Benzin aus Spenden bestritten. Der Garten wurde außerdem durch Arbeitsgemeinschaften von Schulen, der Volkssolidarität oder des „TIZIAN“-Projektes für alleinerziehende Eltern genutzt. Diese Aktivitäten lassen sich für interessierte Initiativen durchaus ausbauen. Ebenfalls haben Workshops über Themen wie Permakultur oder ganz allgemein zu Tomaten stattgefunden. Wir sind bemüht, diese Art von Wissensvermittlung auch nächstes Jahr wieder für alle Winzerlaer anzubieten.

Für das kommende Jahr gilt es, die Gemeinschaftsunterkunft in direkter Nachbarschaft mitzudenken. Hier ergeben sich zukünftig naheliegende Anknüpfungspunkte z.B. mit den Garteninteressierten unter den neuen Nachbarn gemeinsam zu gärtnern.

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