Fehlende Ästhetik oder Gefahrenquelle?
Jena Winzerla. Das letzte Mal war die Linie 12 das Thema der Kolumne in der Stadtteilzeitung. Ich möchte in der B.-Brecht-Straße bleiben und Sie nochmals um ihre Meinung bitten. Aber diesmal zu einem anderen Thema.
Sie können sich sicher erinnern als es um die Pappeln bzw. um den angrenzenden Fußweg ging.
Der Fußweg war eine einzige Stolperfalle und musste saniert werden. Damals wurde sogar die Fällung der Pappeln erwogen, weil die Wurzeln den Asphalt des Weges anheben. Man hat sich dann für eine sehr kostenintensive Variante entschieden. Dafür musste der Gehweg höher gebaut werden, sodass das Wurzelwerk dem Gehweg zukünftig nichts mehr anhaben wird. Auch ist der Weg verbreitert worden. Soweit so gut.
Nach der Fertigstellung wurde die hohe Kante hin zur Wiesenfläche bemängelt. Und genau das ist der Punkt. Ein Anwohner kam nach zwei Jahren zu uns ins Stadtteilbüro und monierte den Zustand. Den zuständigen Sachbearbeiter schrieb ich darauf hin nochmals an, jedoch erhielt ich bis heute keine Rückmeldung. Ich hatte mich damals mit ihm vor-Ort getroffen und er sah keine Notwendigkeit einen Übergang zur Wiese schaffen zu müssen.
Bevor ich nochmals nachhake, möchte ich ihre Meinung als Nutzer einholen. Meine Frage: Ist es für Sie eine ästhetische Angelegenheit oder birgt es für Sie eine potenzielle Gefahrenquelle? Ich möchte Ihnen hier nichts suggerieren. Bordsteinkanten stellen generell ein Gefahrenpotenzial dar, man kann abrutschen, stolpern oder sich vertreten. Vielleicht stellt der Sachverhalt für Sie auch überhaupt kein Thema dar. Man kann es schließlich auch übertreiben. Immerhin müsste Erde aufgeschüttet und verdichtet werden, was wiederum zusätzliche Kosten verursachen würde.
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