Gehe zum Inhalt

Flüchtlingsunterkünfte in Jena

Jena Winzerla. Markus Meß
Jena Winzerla. Markus Meß

Jena Winzerla. Am 22. April setzte sich der Stadtrat mit Neubaumaßnahmen im Zusammenhang mit zentralen Flüchtlingsunterkünften auseinander. Auch in der Tagespresse wurde im April mehrfach darüber berichtet. Für Winzerla wurde beschlossen, eine Unterkunft auf dem alten HUGO-Gelände neu zu errichten. Es handelt sich grob um die Fläche, die momentan als Materiallager einer Baufirma genutzt wird. Die Fläche gehört KIJ (Kommunal Immobilen Jena). Geplant ist die Unterkunft für ca. 45 Menschen im Verhältnis zu etwa 11.000 Einwohnern. Zum Verständnis, es soll sich dabei weder um eine Erstaufnahmestelle wie in Eisenberg handeln, noch um eine Übergangseinrichtung wie z.B. im Philosophenweg. Es soll eine Unterkunft werden, in der die Menschen auch länger untergebracht werden können. Dadurch bietet sich die Chance, die Menschen über Schulen, Kitas, Vereine und andere Einrichtungen ernsthaft zu integrieren. Wichtig ist dabei, dass die Begleitkonzeption der Stadt durchdacht ist, um potenziellen Problemen im Vorfeld entgegenwirken zu können. Momentan gibt es zentrale Flüchtlingsunterkünfte im Stadtzentrum, Jena-Ost und Lobeda, die baulich erweitert werden sollen. Neubauten entstehen in Winzerla, Jena West und Lobeda West. Die Thematik der Unterkunft in Winzerla wurde in Ansätzen schon bei der letzten Ortsteilratssitzung außerplanmäßig angerissen. Der hier begonnene Dialog soll entsprechend fortgeführt werden. Es wird am 5. Mai eine Bürgerversammlung zu den Planungen in Winzerla geben (siehe Innenteil). Es gibt auch die Möglichkeit, sich in den Sprechzeiten des Ortsteilbürgermeisters (Di 17-18:30 Uhr, Fr 10-11:30 Uhr), der zugleich auch Stadtrat ist, zu informieren. Bei Unsicherheiten und Fragen machen Sie bitte von diesen Möglichkeiten Gebrauch.

zurück zur Übersicht
Logo: Kofinanziert von der Europäischen Union Logo: Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden

ThINKA wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.
Die Arbeit des Stadtteilbüros wird durch Städtebauförderungsmittel unterstützt.