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Gedichte und Geschichten aus der Heimat

Jena Winzerla. Gerhard Seyfarth
Jena Winzerla. Gerhard Seyfarth

Jena Winzerla. Der Winzerlaer Gerhard Seyfarth hat sein zweites Buch veröffentlicht: „Wer einmal nur die Feder nahm …“, so heißt das zweite Buch, das der 84-jährige Gerhard Seyfarth aus Winzerla veröffentlicht hat. Versammelt sind darin Gedichte, von denen viele um die Themen Natur und Heimat kreisen. Er mache keinen Hehl daraus, sehr naturverbunden zu sein und seine Heimat zu lieben, sagt Seyfarth. Geboren ist er in Ziegenhain, gearbeitet hat er bei Zeiss in Jena. Mit dem Rentenalter kehrte die Freude an der einstigen Passion des Schreibens zurück. „Mein Großvater hat mich gefördert und unterstützt“, sagt Gerhard Seyfarth. Ein Allerweltsgenie sei der Opa gewesen, ein wacher Mensch. Ein wenig habe er vom Opa mitbekommen, sagt Gerhard Seyfarth. Er habe das Gefühl, mehr zu sehen und zu hören als Andere. Auf Wanderungen sei er oft stehengeblieben, um eine Blume zu betrachten oder ein Tier zu beobachten, während die anderen Wanderer achtlos daran vorbeiliefen. „Oft kam ich alleine nach Hause von meinen Wanderungen“, sagt Seyfarth und lacht. Als Kind habe er gern am Saalestrand gelegen, die Füße im Wasser und in den Himmel geblickt: „Die Wolken erzählten mir Geschichten!“

Gerhard Seyfarths erstes Buch „Lied der Störche“ erschien 2004, das zweite Buch zehn Jahre später. Der Autor schreibt noch immer, Spottverse zum Beispiel, Gedichte und kleine Geschichten. Seinen Texten merkt man die Sorge um den Fortbestand der Welt an. Einer Welt, in der immerhin sieben Enkel und zwei Urenkel von ihm leben.

Gerhard Seyfarths Bücher sind im Buchhandel oder beim Autor selbst zu erwerben.

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