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Gemeinschaftsgärten in Jena voll im Trend

Jena Winzerla. Markus Meß
Jena Winzerla. Markus Meß

Jena Winzerla. Die Stadt Jena hatte am 6. Oktober zu einem Treffen der verschiedensten Garteninitiativen eingeladen. Eines wurde dabei sehr deutlich, Gemeinschaftsgärten haben in Jena eine wachsende Bedeutung! Viele dieser Initiativen und Vereine gibt es noch nicht länger als vier Jahre. In Jena gibt es beispielsweise „Buntes Gemüse Jena“, den Volksgarten in Lobeda, die „essbare Stadt“, Pflanzhaus e.V., Wurzelwerke e.V., FreiRaum jena e.V. und natürlich den Stadtteilgarten Winzerla. Trotz verschiedener Schwerpunktsetzungen – vom Lernort für Schulklassen bis zur Versorgung mit gesunden Lebensmitteln – haben alle Initiativen eines gemeinsam: Orte der Begegnung zu sein, wo Menschen gemeinschaftlich etwas schaffen.
Uwe Feige, Werkleiter KSJ, sprach davon, dass diese Initiativen eine Bereicherung für die Stadt seien. Allerdings können laut Feige die aktiven Gärtner auf den teils städtischen Flächen nicht alle Arbeiten selbst verrichten, so z.B. beim Baumschnitt, wo fachkundige Hilfe nötig ist. KSJ steht den Kooperationen mit den Gartenprojekten aufgeschlossen gegenüber.

Denis Peisker, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, erklärte an diesem Abend, dass die Stadt daran interessiert ist, die Garteninitiativen zu fördern. Wie das im Detail aussieht, sollen nachfolgende Treffen ergeben. Als Orientierung könnte Freiburg im Breisgau dienen. Eine Referentin aus Freiburg berichte von den dortigen Garteninitiativen und berichtete vom städtischen Programm „Freiburg packt an“, welches die Aktivitäten der Stadt und das bürgerschaftliche Engagement der Garteninteressierten koordiniert. Vielleicht heißt es ja auch in Jena bald „Jena packt an“?! Wer sich in der kalten Jahreszeit überlegen sollte sich im nächsten Jahr im Winzerlaer Stadtteilgarten einbringen zu wollen, ist weiter dazu eingeladen und kann sich gern dazu im Stadtteilbüro melden.

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