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Herbstzeit ist Pilzzeit

Jena Winzerla. Heike Schneider
Jena Winzerla. Heike Schneider

Die Winzerlaerin Heike Schneider arbeitet ehrenamtlich als Pilzberaterin

Frau Schneider, wie wird man Pilzberater?

Wer als Pilzberater tätig werden möchte, der muss eine Prüfung ablegen. Ich habe mehrere Seminare bei Andreas Gminder, seines Zeichens Prüfer der Deutschen Gesellschaft für Mykologie besucht und dort im Rahmen eines Fortgeschrittenen-Kurses II meine Prüfung als Pilzsachverständige abgelegt. Ich bin Mitglied der Thüringer Arbeitsgemeinschaft für Mykologie.

Was wird da abgefragt?

Gefragt ist das sichere Bestimmen der verschiedenen Pilzarten. So 100 Arten sollte man drauf haben. Außerdem muss man alle einheimischen Giftpilze kennen und die Symptome einer Pilzvergiftung richtig einschätzen. So verursacht zum Beispiel die Frühjahrslorchel (Gyromitra Essculenta) die gleichen Symptome wie der Grüne Knollenblätterpilz (Pilzgift: Amantinin), dabei erscheint sie zu einer völlig anderen Jahreszeit und hat den Giftstoff Gyromitrin als Verursacher der Vergiftung.

Wie sind Sie auf das Pilzsammeln gekommen?

Ich sammle seit frühester Kindheit Pilze. Eigentlich das ganze Jahr über, die leckersten Pilze sind für mich die Austernseitlinge und Samtfußrüblinge; diese wachsen im Winter.

Wenn ich einen Korb mit Pilzen gesammelt habe und benötige ihre Hilfe …?

Ich möchte ab Mitte Juli immer montags von 16.30 bis 17.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek meine Pilzberatung anbieten. Wer darüber hinaus Hilfe benötigt, kann telefonisch einen Termin vereinbaren. Erreichbar bin ich unter 03641 602264 oder mobil 0175 3476815

Haben Sie einen Lieblingspilz?

Mein Lieblingspilz ist der Fliegenpilz, weil er so märchenhaft schön ist. Bloß essen sollte man ihn nicht!

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