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Leben in der Platte: JenaTV will Bürger aus Winzerla und Lobeda stärker einbinden

Jena Winzerla.„Leben in der Platte“, diesen etwas provokanten Titel haben Ina Zieger und Michael Kästner ihrem Magazin gegeben. Die beiden Mitarbeiter von JenaTV senden im 14täglichen Rhythmus im Wechsel aus Winzerla und Lobeda.

„Natürlich können wir keine tagesaktuellen Berichte bringen“, sagt Ina Zieger. Vielmehr gehe es darum, Probleme oder Missstände aufzudecken und über Lösungen zu berichten.

Es sei ja tatsächlich „Leben in der Platte“, sagt Michael Kästner. Diesem Leben wollen die Fernsehleute nachspüren. Wobei sie stets dankbar für Tipps aus den großen Jenaer Wohngebieten sind. „Wir wollen zeigen, dass diese Stadtteile mehr zu bieten haben als es ihr Ruf vielleicht erahnen lässt“, sagt Kästner. „Leben in der Platte“ wird finanziert von „jenawohnen“ und der WG „Carl Zeiss“. Deshalb kommen die beiden Unternehmen auch zu Wort: In der Rubrik „Vermieterzeit“ erfahren Mieter im Kiez, was es Neues gibt. Das können Nachrichten zum Winterdienst sein oder über anstehende Sanierungen.

Generell sei die Sendung in vier Rubriken aufgeteilt, sagt Kästner. Das sind das Thema des Monats, das Dankeschön des Monats, die Vermieterzeit und Neues aus dem Ortsteilrat. Jüngstes Thema aus Winzerla: Das Tohuwabohu um die Verkehrsschikane am „Hugo“. Kästner und Zieger loben die Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro und dem Ortsteilbürgermeister in Winzerla. Doch sie würden gern die Bürger stärker mit einbeziehen. Nicht nur bei den Sorgen, die den Leuten auf den Nägeln brennen, sondern auch beim Dankeschön des Monats. In dieser Rubrik wird jeden Monat eine Person, eine Familie oder eine Firma vorgestellt, die sich für das Allgemeinwohl einsetzt. Die bisherigen Sendungen von „Leben in der Platte“ können im Internet unter www.jenatv.de angeschaut werden. Die erste Sendung im neuen Jahr läuft am 11. Januar.

Autor des Beitrages: Stephan Laudien

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