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Lili Win, die Maus von Winzerla und vieles mehr

Jena Winzerla. Wer hätte das gedacht? Eine Maus, nach alter Teddy Manier à la Margarete Steiff gestopft, macht Furore. 20 Stunden Arbeitszeit stecken in dem Unikat, so Teddymutter Christa Frey. Mit fünf Euro ging die noch namenlose Maus ins Rennen. In einem scharfen Duell zwischen Ortsteilbürgermeister Mario Schmauder und Michael Dietzel vom Freizeitladen, dem sich noch Sophie Geithner vom Kinderbüro hinzugesellte, wurden aus den 5 Euro schließlich 50 Euro. In einem hochspannenden Thrill überboten sich beide Parteien bis zur magischen Grenze von 49 Euro. Mario Schmauder, der seine Auktionsgebote per Handy abgab, zwang mit 49,50 Euro die Gegenpartei in die Knie. Das Geld kommt übrigens der Kita Bertolla zugute. Rudi Biewald, Leiter der Holzwerkstatt, hatte gleich die spontane Idee, dass zum nächsten Sommersfest jeder Verein etwas versteigern könnte. Mal sehen, ob die Idee fruchtet.

Trotz Regenschauer ließen sich die Vereine, Initiativen und Unternehmen nicht von den Wiesenflächen vertreiben. An über 40 Ständen konnte die Vielfalt Winzerlas erlebt werden. Das Bleiben wurde auch belohnt, zumindest für zwei Kinder und einen Erwachsenen. Sie waren Teilnehmer an der Sommerfest-Rallye und konnten sich über die Gutscheine freuen.

Auch die Akteure auf der Bühne, insbesondere der MIG e.V. aus Lobeda, ernteten wiedermal viel Beifall. Viel Applaus bekamen auch die WinZingers, die ihr Debüt zum Sommerfest gaben. Das Liebi-Projekt mit seinen Nachwuchsmusikern sorgte schließlich für einen stimmungsvollen Ausklang des Festes. Die vernommene Resonanz war durchweg positiv. Soviel zum ersten Teil.

Samstag warteten wir mit einer eingedeckten Frühstückstafel auf. Hier war jeder herzlich eingeladen, sich mit uns an den Tisch zu setzen. Wer wollte, konnte mit Vertretern vom Freizeitladen, Streetwork, Kinderbüro, Ortsteilrat und Stadtteilbüro und natürlich mit anderen Bürgern ins Gespräch kommen. Musikalisch umrahmt wurde unser erstes Stadtteilpicknick von den Winzerlaer Musikanten. Auch dies war eine gelungene Sache.

Gegen 11 Uhr startete dann Bernd Eißmann mit einer kleinen Gruppe zum geführten Spaziergang zur Kirche nach Alt-Winzerla und zur Trießnitz, wo die WinZingers die alte Tradition der Sängerfeste wiederbelebten.

An dieser Stelle sei Linimed, WG Carl Zeiss, REWE, Ortsteilrat und Sparkasse für ihre finanzielle Unterstützung ganz herzlich gedankt. Danke auch an alle Helfer und Akteure für’s Mitmachen!

Autor des Beitrages: Andreas Mehlich

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