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Technik kann im Alter helfen - Interview mit Martin Kühne

Alter und Technik Kühne
Alter und Technik Kühne

Martin Kühne arbeitet in der Kommunalen Beratungsstelle „Besser Leben im Alter durch Technik“. Wir fragten ihn nach seiner Tätigkeit.

Herr Kühne, was sind Sie von Beruf und was ist derzeit Ihre Aufgabe?

Ich informiere Senioren über altersgerechte technische Assistenzsysteme. Das Ziel dabei ist, zu zeigen wie man unterstützt durch solche Hilfsmittel – im Alltag länger selbstständig und sicher in der vertrauten Wohnung bleiben und am Leben teilhaben kann. Im Rahmen des Förderprojektes „Besser leben im Alter durch Technik“ des Bundesforschungsministeriums bin ich seit Anfang 2014 für die Stadt Jena tätig. Davor habe ich als Architekt gearbeitet. Ich arbeite im direkten Kontakt mit der Wohnberatung, dem Seniorenbüro und dem Pflegestützpunkt, die ebenfalls dort sind.

Welche „Alltagshelfer” stellen Sie so vor?

Das Spektrum reicht von Haushalts- über Gesundheits- bis hin zu Sicherheits- und Kommunikationshilfen, also von der Herdüberwachung über den Tablettenspender und das Nachtlicht bis zum Seniorenhandy. Häufig wird z.B. nach Hausnotrufsystemen gefragt.

Muss man die Helfer selbst bezahlen?

Viele „Alltagshelfer“ sind gemessen am Nutzen bzw. Komfort gar nicht teuer. Die meisten muss man selbst finanzieren. Bei medizinisch notwendigen Hilfsmitteln übernimmt die Krankenkasse die Kosten, wenn es eine ärztliche Verordnung gibt. Man sollte sich auch in Sanitätshäusern, bei Optikern bzw. Hörakustikern informieren. Liegt eine Pflegestufe vor, kann die Pflegekasse auch Maßnahmen finanzieren, die das Wohnumfeld verbessern, etwa einen Badumbau.

Die Beratungsstelle befindet sich in der Goethe-Galerie, Büroaufgang B, 2. OG. Geöffnet Di 14 – 18 Uhr, Do 9 – 14 Uhr. Telefon: 0162-2663217. Bei Bedarf Hausbesuche.

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