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Themen aus dem letzten Ortsteilrat: Schulhof, Linie 12, Kurt Weill, Damaschkeweg

Jena Winzerla. Das waren die Top-Themen im letzten Ortsteilrat am 4. April. Ganz oben auf der Agenda stand die Entscheidung über die Öffnung des Schulhofes der Schillerschule. Hintergrund war die Nutzung der Räume für die stadtteiloffene Arbeit. Mit 2 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und 6 Nein-Stimmen wurde die Öffnung des Schulgeländes für die öffentliche Nutzung abgelehnt. Im nächsten Ortsteilrat am 2. Mai wird dann über die zukünftige Nutzung und Verantwortlichkeit endgültig entschieden.

Nächstes Thema war die Linie 12. Ehe der neue Geschäftsführer des Jenaer Nahverkehrs, Udo Beran, und der Verkehrsplaner von JeNah, Bernhard Thienel, ihren Vorschlag für die neue Streckenführung vorstellen konnten, kam die Eingabe einer Bürgerin auf die Tagesordnung. Der Bus solle auch über die obere Bertolt-Brecht-Straße fahren, die Pappelallee entlang, an der alten Gärtnerei vorbei zur Oßmaritzer Straße. Eine Unterschriftenliste lag ebenfalle schon bei. Hier möchte ich noch eine Bemerkung einfügen. Im Nachgang bekam ich einen Anruf genau wegen diesem Thema. Es gibt auch Bürger, die hier ihre Bedenken haben. Es würden voraussichtlich auch Parkplätze entlang der Pappelallee der Linienführung zum Opfer fallen. Hier muss abgewogen werden, älteren Leuten eine Entlastung zu gewähren oder Parkplätze zu reduzieren oder vielleicht gibt es noch eine verkehrstechnische Alternativlösung. Aber zurück zur Streckenführung. So soll die Linie 12 zukünftig an der Grünen Aue in die Ammerbacher Straße Richtung Abbe-Gymnasium abbiegen, am Columbus-Center vorbei in die Friedrich-Zucker-Straße und schließlich wieder in die Schrödingerstraße münden. Auch soll die Taktfrequenz auf 20 Minuten erhöht werden. Das sind aber erst einmal Anregungen, die noch weiter diskutiert und konkretisiert werden müssen, auch die Anbindung an Ammerbach. Und ob die Linie 12 zukünftig die obere Brechtstraße entlang fährt, sind Vorschläge, die Herr Beran mitgenommen hat und die in die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes eingearbeitet werden. Hierüber berichten wir in der nächsten Ausgabe.

Nächstes Thema war der hoch frequentierte Verbindungsweg zwischen Oßmaritzer Straße und Hanns-Eisler-Straße, der an der neu entstehenden Wohnsiedlung entlang geht. Viele Häuser, viele Eingänge, viele Hausnummern. Um das zuordnen zu können, reicht die Vergabe Oßmaritzer Straße 1a, 1b… nicht. Deshalb kam von der Straßenverwaltung, die in den Händen von KSJ liegt, der Vorschlag, dem Weg einen Namen zu geben. Das Viertel wird von Musikernamen beherrscht und deshalb auch der passende Namensvorschlag, die Passage Kurt-Weill-Straße zu nennen. Der Ortsteilrat sprach sich einstimmig für die Namensgebung aus.

Ein weiterer Punkt war ein neues städtebauliches Projektvorhaben, das Sabine Zander, zuständige Stadtplanerin von Winzerla, vorstellte. Die Idee ist, das „Eingangstor“ zu Winzerla, oberhalb der Haltestelle Damaschkeweg landschaftsarchitektonisch neu zu gestalten. Auch dieses Vorhaben wurde einstimmig vom Ortsteilrat beschlossen. Demzufolge wird es dieses Jahr noch eine Planungswerkstatt zu diesem Vorhaben geben.

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