Gehe zum Inhalt

Umsetzung des Nahverkehrsplans verzögert sich in Winzerla

Jena Winzerla. Straba
Jena Winzerla. Straba

Jena Winzerla. Der Nahverkehrsplan war Thema in der Ortschaftsratssitzung am 12. Januar. Gäste waren Michael Margull, der Leiter des Teams Verkehrsplanung und Flächen der Stadtverwaltung und Bodo Smolka, Fahrplanexperte von JeNah. Michael Margull erläuterte dabei, dass einige Änderungen im Nahverkehrsplan noch nicht greifen, weil sie vom Stadtrat nicht bestätigt worden sind oder noch geprüft werden sollen. Das gelte unter anderem für das sogenannte Beutenbergbündel, das ein Beschleunigungskonzept am Magdelstieg/Otto-Schott-Straße vorsieht. Dort werde erst ein Verkehrskonzept erstellt, das aktuell im Stadtentwicklungsausschuss diskutiert wird. Ergänzend sagte Bodo Smolka, einzelne Änderungen könnten nicht vorgezogen werden. Zugleich wurde zugesichert, dass die Linie 12 solange bis Burgau fahren wird, bis die Einbindung von Linie 3 nach Winzerla realisiert wird. „Der Ortsteilrat wird sich noch einmal mit dem Thema befassen und gegenüber dem Nahverkehr und der Stadt Stellung beziehen“, sagt Ortsteilbürgermeister Friedrich-Wilhelm Gebhardt. Berücksichtigt werden sollen dabei jene Bürgerwünsche, die zur Sitzung vorgebracht wurden. Bemängelt wurde z. B. die schlechte Anbindung der Linien 2 und 3, die übermäßige Wartezeiten zur Folge hat. Kritisch wird zudem der „Doppelhalt“ der Straßenbahnlinie 3 gesehen, sprich das getrennte Ein- und Aussteigen an der Haltestelle Winzerla. Wünsche der Fahrgäste sollen ans Nahverkehrsunternehmen übermittelt werden. Es werde geprüft, welche Wünsche kostenneutral realisierbar sind.

zurück zur Übersicht
Logo: Kofinanziert von der Europäischen Union Logo: Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden

ThINKA wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.
Die Arbeit des Stadtteilbüros wird durch Städtebauförderungsmittel unterstützt.