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Verkehrsschikane in Winzerla: Klappe die Dritte?

Jena Winzerla. Nach Angabe der Abteilung Verkehrssicherheit und Straßenverwaltung von KSJ ist die Verkehrsschikane normgerecht. Doch dieser Aussage stehen viele Autofahrer skeptisch gegenüber. Stattdessen sollte “die Verkehrsschikane vor dem Jugendzentrum Hugo noch einmal verkehrstechnisch begutachtet werden. Sie ist von einem Großteil der Autofahrer nicht mit 30 km/h passierbar. In diesem Zusammenhang sei auch zu prüfen, ob eine Ausschilderung der Schikane erforderlich ist oder eine Alternative infrage kommt”, lautet der Petitionstext.

Selbst nach einer erneuten Reparatur und Absenkung der Anfahrtsschräge ist ein Passieren immer noch nicht mit der für Winzerla angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h für viele Autofahrer und Radfahrer gefahrlos möglich. Der Anfahrtswinkel ist weiterhin zu steil. Aufgrund der Unebenheiten auf der Schikane führt eine Überquerung mit 30 km/h zu einem Aufschaukeln des Autos, wobei es zu einem Bodenkontakt zwischen Karosserie und Straße kommen kann.

Das eingeschränkte Überfahren der Verkehrsschikane kann zu weitreichenden Folgen bezüglich des Verkehrsaufkommens in Winzerla führen. Um Autoschäden beim Überqueren der Schikane auszuschließen, meiden bereits jetzt schon einige Autofahrer die Zufahrt in das Wohngebiet über die Hugo-Schrade-Straße. Somit erhöht sich nicht nur das Verkehrsaufkommen in der Oßmaritzer Straße, Bertolt-Brecht-Straße und der Schrödingerstraße, sondern auch die Lärmemission in den Straßen. Eine weitere Folge wäre, dass sich der bereits schadhafte Straßenzustand in der Bertolt-Brecht-Straße verschlechtern wird. Weiterhin kann das erhöhte Verkehrsaufkommen zu Einschränkungen im Busverkehr (Linie 12) führen. Über den Bau der Verkehrsschikane berichteten wir bereits auf Jenapolis: Aufpflasterung vor dem Hugo: Klappe die Zweite!

zur Petition: KLICK

Die Petition liegt auch zur Unterschrift aus:

  • Stadtteilbüro Winzerla, Anna-Siemsen-Straße 25
  • Physiotherapie Jülich im WinCenter, Hermann-Pistor-Straße 33a
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